(Dezember 6, 2025) Die 26-jährige, in Bengaluru geborene Singer-Songwriterin Soha Narayanam baut sich eine Karriere auf, die von ihren vielfältigen musikalischen Einflüssen und den ihr angebotenen Projekten geprägt ist, darunter Playback-Credits in Pawan Kalyans Filmen. Sie nennen ihn OG und ein demnächst erscheinender Song in Prabhas' Raja SaabIhre Musik ist geprägt von den Andachtsliedern ihrer Kindheit, dem internationalen Pop ihrer Jugend und dem Afrobeats, den sie in Großbritannien entdeckte. Afrobeats ist ein Genre aus Westafrika, das für seine energiegeladenen Grooves und tanzbaren Rhythmen bekannt ist. Die Entdeckung dieses Genres veränderte Sohas Verständnis von Melodie und Bewegung und ist zu einem prägenden Einfluss auf ihr Werk geworden.
In der Indie-Szene, wo Musiker außerhalb der Filmindustrie eigene Werke schaffen, hat sich Soha bereits einen Namen gemacht. Ihr Songwriting ist direkt und persönlich, ihre Produktion modern, und ihr Sound entsteht durch die Verbindung von afro-inspirierten Rhythmen mit indischer Melodik. Ihr viraler Track Jhumka-Schwung demonstrierte, wie natürlich sie diese Einflüsse miteinander verknüpfen und einem breiten Publikum zugänglich machen konnte.
Ihre Vielseitigkeit erreichte ein breites Publikum mit Kiss Kiss Bang Bang in OGDort brachte sie ihre unverwechselbare Stimme in einen kommerziellen Film ein, ohne dabei ihre zuvor eigenständig entwickelte Individualität zu verlieren. Soha Narayanam genießt nun die positive Resonanz auf ihren neuesten Song. Entschuldigungen, während sie weiterhin eine musikalische Sprache entwickelt, die in ihren eigenen Erfahrungen verwurzelt ist und durch Klänge aus einem anderen Teil der Welt verfeinert wird.

Soha Narayanam mit dem Komponisten und Playback-Sänger Thaman S
Durchdrungen von Klang
Sohas früheste Erinnerungen sind von Musik geprägt: eher von einer Atmosphäre als von einer Aktivität. Aufgewachsen in Bangalore, war sie umgeben von den Andachtsliedern ihrer Mutter, den Radiohits, die während der Autofahrten mit der Familie liefen, und der vielfältigen Welt von VH1 im Fernsehen. „Meine frühesten Erinnerungen sind die an meine Mutter, die zu Hause Andachtslieder sang. Das war wohl meine erste Begegnung damit, wie kraftvoll und tröstlich eine Stimme sein kann“, erinnert sie sich in einem Gespräch mit Globaler Inder. Diese Welt der Melodie: halb traditionell, halb Pop, wurde zum Nährboden, auf dem ihre musikalische Identität still und leise heranwuchs.
Die täglichen Fahrten ihres Vaters zur Schule spielten eine überraschend prägende Rolle. „Wir hörten jeden Morgen Radio Indigo, und da der Verkehr in Bangalore wirklich schlimm ist, hatten wir viel Zeit, gute Musik zu hören“, lacht sie. Die pulsierende Indie-Szene der Stadt und ihre Offenheit für internationale Klänge prägten sie schon lange, bevor sie überhaupt an eine professionelle Musikkarriere dachte. Bangalore lehrte sie, dass Originalität entsteht, wenn Kulturen aufeinandertreffen, und dieser Geist hallt bis heute in jedem ihrer Songs wider.
Sie entdeckte ihre Stimme im Indie-Bereich
Als Soha schließlich in die Indie-Musikszene einstieg, geschah dies instinktiv. „Ich glaube, ich habe mir in der Indie-Szene fast unbewusst eine eigene Identität geschaffen“, sagt sie. Ihre Lebenserfahrungen, von Bangalores Multikulturalismus bis zu ihrer Studienzeit in Großbritannien, begannen sich in ihren musikalischen Experimenten mit Melodien widerzuspiegeln. In Großbritannien kam es dann zu einem entscheidenden Wendepunkt: Freunde machten sie mit Afrobeats bekannt, einem Genre, das sie sofort begeisterte. „Ich verliebte mich in seine Energie und seinen fließenden Rhythmus“, sagt sie. Dieser Einfluss bildete später das Fundament von Titeln wie „Jhumka Sway“, in dem afro-indische Grooves und Pop-Elemente mühelos ineinanderfließen.
Die kreative Freiheit war es letztendlich, die sie zur Independent-Musik brachte. „Ich wollte nicht darauf warten, dass jemand meinen Sound definiert. Ich wollte Musik machen, die wirklich nach mir klingt“, erklärt sie. Was mit dem Posten kleiner Ideen begann, entwickelte sich nach und nach zu vollständigen Demos und schließlich zu eigenen Veröffentlichungen, die die Aufmerksamkeit von Hörern auf verschiedenen Plattformen auf sich zogen. Als das Feedback nur so hereinströmte, erkannte Soha, dass die Musik ihr Weg war. „Als die Leute eine tiefe Verbindung zu meinen eigenen Stücken spürten, machte es Klick. Das war nicht mehr nur ein Experiment; das ist es, wofür ich bestimmt bin.“
Ausflug ins Playback-Gesang
Anders als viele Sängerinnen und Sänger, für die Playback-Gesang den Höhepunkt ihrer Karriere darstellt, sah Soha darin einfach ein weiteres Feld, das es zu erkunden galt. „Ich war schon immer der Meinung, dass ich, wenn ich in der Musikbranche tätig bin, jeden Winkel erkunden möchte. Warum sollte ich mich einschränken?“, sagt sie. Als sich also die Gelegenheit bot, ihre Stimme für … zur Verfügung zu stellen … Kiss Kiss Bang Bang von OGSie ging mit Offenheit statt mit Erwartungen an die Sache heran.
Als sie zum ersten Mal ihre eigene Stimme in einem Theater hörte, war das ein unvergessliches Erlebnis. „Nichts bereitet einen auf den Moment vor, wenn man im Theater sitzt und plötzlich die eigene Stimme den Raum erfüllt“, sagt sie. Es war surreal, aufregend und zugleich beruhigend – eine Bestätigung ihres Instinkts, neugierig zu bleiben und alle musikalischen Möglichkeiten auszuschöpfen, die sich ihr boten.
Eine Identität, die auf Vielseitigkeit basiert
Soha weigert sich, zwischen Indie-Musik und Playback-Gesang zu wählen, da beides für sie unterschiedliche Facetten ihrer Kreativität befriedigt. „Ich sehe mich in erster Linie als Sängerin, als jemand, der es liebt, die Möglichkeiten seiner Stimme voll auszuschöpfen“, sagt sie. Indie-Musik erlaubt es ihr, ihre eigene Welt zu erschaffen und zutiefst persönliche Klanglandschaften zu gestalten. Playback hingegen führt sie in neue emotionale Gefilde und lässt sie in verschiedene Rollen und Geschichten schlüpfen. Zusammen bilden sie eine musikalische Identität, die fließend, selbstbewusst und unverwechselbar ist.
Auch ihr Songwriting spiegelt diese Mischung aus Ehrlichkeit und Zurückhaltung wider. „Ich schreibe, als würde ich mit einer Freundin reden: offen, aber nicht entblößend“, erklärt sie. Statt detaillierter Geschichten konzentriert sie sich darauf, Emotionen zu wecken und vertraut darauf, dass die Zuhörer die Lücken selbst füllen. Es ist ein Stil, der sich intim anfühlt, ohne bekenntnishaft zu sein, verletzlich, ohne preiszugeben.


Ein multikultureller Einfluss
Ob beabsichtigt oder nicht, Sohas Herkunft prägt ihre Musik. Die multikulturellen Rhythmen Bangalores, der spirituelle Gesang ihrer Mutter, ihre Berührung mit Indie- und Weltmusik und ihre spätere Liebe zum Afrobeats: All das fließt in ihren heutigen Sound ein. „Egal welches Genre ich erkunde, es läuft immer wieder auf diese Mischung der Kulturen hinaus: indische Wurzeln, globale Rhythmen und authentische Emotionen“, sagt sie. Diese Fusion ist keine Formel, sondern ein Spiegelbild ihrer Lebenserfahrung, weshalb ihre Musik so authentisch und nicht künstlich wirkt.
Als jemand, die sich in Indiens wachsender Indie-Szene bewegt, erkennt Soha sowohl die Chancen als auch die Herausforderungen. „Die Möglichkeiten sind enorm: Plattformen, Kooperationen, Zugang zum Publikum. Wenn man beständig und authentisch ist, wird man entdeckt“, sagt sie. Doch sie ist sich auch der bestehenden Defizite bewusst: begrenzte Budgets, weniger Raum für eigene Musik und ein Publikum, das immer noch hauptsächlich auf Filmmusik fixiert ist. Der Aufbau eines nachhaltigen Publikums für Indie-Musiker, so Soha, erfordere Geduld und einen Wandel im kulturellen Denken.
Blick in die Zukunft: Ein globaler Sound mit indischem Herzschlag
Auf die Frage nach ihrer Zukunft hat sie eine klare Vision. Sie sieht ihre Musik „noch globaler werden, ohne dabei die Emotionen ihrer Kindheit zu vernachlässigen“. Sie will sich nicht zwischen Indie und Playback entscheiden. Stattdessen möchte sie sich sprachübergreifend, genreübergreifend und in verschiedenen Formaten weiterentwickeln: Pop, Afrobeats, indische Melodien und globale Einflüsse auf authentische und erfrischende Weise miteinander verbinden. Live-Auftritte stehen bei ihr ebenfalls ganz oben auf der Liste. „Die Verbindung zum Publikum auf der Bühne ist einer meiner liebsten Aspekte des Musikerdaseins“, sagt sie und hofft auf viele weitere Konzerte und Festivalauftritte in den kommenden Jahren.
Sieh diesen Beitrag auf Instagram
Soha verkörpert in vielerlei Hinsicht eine neue Generation indischer Künstler: global orientiert, tief in der Kultur verwurzelt und experimentierfreudig. Ihre Reise, die in einem musikalischen Elternhaus in Bangalore begann, hat sich zu einer Karriere entwickelt, die von Neugier, Mut und kreativer Authentizität geprägt ist. Ob sie nun eigene Indie-Songs schreibt, Filmen ihre Stimme leiht oder neue Rhythmen aus aller Welt entdeckt – Soha Narayanam ist ein eindrucksvolles Beispiel für eine junge, weltoffene Inderin, die einen Sound kreiert, der Grenzen überwindet und dennoch tief im Herzen verwurzelt bleibt.
- Folgen Sie Soha Narayanam auf Instagram
LESEN SIE AUCH: Lernen Sie Ridi Oswal kennen, den Singer-Songwriter und Anti-Mobbing-Aktivisten



