Name: Prakhya Gadde | Institution: SDA Bocconi School of Management | Kurs: MBA | Ort: Milan
Schlüssel-Höhepunkte
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Eine globale akademische Reise: Studienaufenthalte in Los Angeles, Boston und Mailand haben Prakhya zu einer anpassungsfähigen, global orientierten Wissenschaftlerin geformt.
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Warum Mailand und SDA Bocconi: Mailands Designkultur und Bocconis internationaler, auf Nachhaltigkeit ausgerichteter MBA passen hervorragend zu ihren Interessen und Zielen.
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US-Stiftung in der Architektur: Die USC und das Boston Architectural College boten ihr eine fundierte Ausbildung, praktische Erfahrungen und die Möglichkeit, Führungsrollen zu übernehmen.
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Zukunft mit Genesis Planners: Sie plant, nach Hyderabad zurückzukehren, um das Architekturbüro ihrer Familie mit einer globalen Perspektive weiterzuentwickeln.

Prakhya Gadde kann sich praktisch überall auf der Welt anpassen. Vom Studium in Los Angeles über ihr Masterstudium in Boston bis hin zu ihrem jetzigen MBA in Mailand hat sie sich mit Selbstvertrauen und Neugier in drei unterschiedlichen Kulturen zurechtgefunden. Jeder dieser Schritte, sagt sie, habe ihre Weltsicht geprägt. „Das Auslandsstudium war eine transformative Erfahrung, die mich gelehrt hat, selbstständig und selbstbewusst zu sein“, sagt Prakhya, die derzeit ihren MBA an der Universität von Kalifornien absolviert. SDA-Schule von Bocconi in Mailand, in einem Gespräch mit Globaler Inder.
Mailand wählen
Nach ihren Studienaufenthalten in den USA entschied sich Prakhya für ein MBA-Studium in Europa, um in neue Kulturen einzutauchen und ihren globalen Horizont zu erweitern. „Ich wollte in einem Programm studieren, das einen internationalen Ansatz in der Wirtschaftsausbildung widerspiegelt“, sagt sie über ihre Entscheidung für die SDA Bocconi.
Mailand reizte sie insbesondere durch seine tief verwurzelte Designkultur und die starke Betonung von Familienunternehmen – Werte, die ihren beruflichen Interessen und ihrem Hintergrund sehr gut entsprechen. Der Campus selbst ist ein Paradebeispiel für Innovation: ein nahezu energieautarkes Gebäude, das Sonnenlicht, natürliche Belüftung und Regenwassernutzung optimal nutzt und so den Energieverbrauch minimiert. Bloomberg kürte die SDA Bocconi im Studienjahr 2023/24 zur besten Business School Europas. Auf 50,000 Quadratmetern bieten die offenen Flächen und die technologisch fortschrittliche Infrastruktur ein sicheres und inspirierendes Lernumfeld.
Skalierung durch Anpassungsherausforderungen
Eine der größten Herausforderungen, mit denen Prakhya während ihres Auslandsstudiums konfrontiert war, war der Umgang mit Phasen der Einsamkeit und des Heimwehs. „Egal, wie viele Menschen einen umgeben, es gibt Momente, in denen man die Heimat vermisst und sich von dem, was dort passiert, abgeschnitten fühlt.“ Auch der Aufbau enger Freundschaften braucht Zeit, selbst in kulturell vielfältigen Umgebungen.
Ihr MBA-Alltag besteht nun aus Gruppenveranstaltungen, Clubtreffen und Wochenendausflügen – eine gelungene Mischung aus akademischem Lernen, Networking und kultureller Entdeckung. An den Wochenenden erkundet sie gerne neue Restaurants, trifft sich mit Freunden zum Brunch, bummelt durch die Stadt und genießt das pulsierende Mailänder Nachtleben.

Luxus und Nachhaltigkeit
An der Bocconi-Universität ist Prakhya Mitglied im Luxury Club und im Sustainability Club. „Wir organisieren regelmäßig Vorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops und Firmenbesichtigungen, die Studierende mit Branchenführern zusammenbringen.“ Ihr diesjähriges Highlight ist die mit Spannung erwartete Luxury Gala. „Es ist ein aufregendes Event, das unsere Studierenden und Vertreter einiger der weltweit führenden Modehäuser zusammenbringt“, sagt sie.
Die Erfahrung, vor Mailand in den USA zu studieren
Prakhyas Reise ins Ausland begann viel früher. Sie schloss ihr Architekturstudium an der University of Southern California (USC). Bei der Suche nach passenden Studienmöglichkeiten konzentrierte sie sich auf führende Architekturstudiengänge in den USA und Großbritannien und schloss die Ivy-League-Universitäten bewusst aus. „Ich bevorzugte ein eher kooperatives und weniger wettbewerbsorientiertes Umfeld“, sagt sie.
Die Entscheidung für die USC ermöglichte ihr den Zugang zu einer globalen Metropole, akademische Flexibilität jenseits der Architektur und ein starkes Alumni-Netzwerk. Ihre ersten Tage in Los Angeles waren voller Aufregung – sie kaufte die wichtigsten Dinge ein, richtete sich in ihrem neuen Zuhause ein und lernte ihre Mitbewohnerinnen kennen, die ebenso nervös wie gespannt auf den nächsten Lebensabschnitt waren. Zunächst für den fünfjährigen Bachelor-Studiengang Architektur (B.Arch) eingeschrieben, wechselte sie später zum vierjährigen Bachelor-Studiengang Architektur (BS) mit Nebenfach Wirtschaft. „Der hervorragende Ruf der USC und ihr umfangreiches Alumni-Netzwerk eröffneten mir zahlreiche Karrierechancen in den USA“, fügt sie hinzu.
Ihr Leben an der USC drehte sich um Vorlesungen, Mittagspausen mit Freunden, spontane Abendverabredungen und Wochenenden, die sie mit Erkundungen in Los Angeles oder am Strand verbrachte. Sie engagierte sich in Studentenorganisationen und war als operative Leiterin für Project RISHI tätig, wo sie bei der Organisation von Rekrutierungsaktionen und Community-Veranstaltungen mitwirkte. Außerdem war sie Mitglied des AIAS (American Institute of Architecture Students), das Workshops und Networking-Veranstaltungen mit Branchenexperten anbot.

Prakhya Gadde mit Freunden von der USC
Leben in Boston
Für ihr Aufbaustudium zog Prakhya nach Boston, um dort zu studieren. Boston Architectural College-Sie schrieb sich in ein berufsbegleitendes Masterstudium der Architektur ein. Diese Struktur ermöglichte es ihr, Vollzeit-Berufserfahrung zu sammeln und gleichzeitig ihr Studium in Abendkursen zu absolvieren. „Dieses Format bot mir eine umfassendere Ausbildung, da ich mein akademisches Wissen direkt in realen Projekten anwenden konnte.“ Die Wochentage waren intensiv – von 9 bis 5 Uhr Arbeit, gefolgt von Abendkursen –, sodass die Wochenenden eine dringend benötigte Auszeit zum Entspannen und Genießen des Stadtflairs boten.
Wanderungen und Trekkingtouren
Ihre Umzüge nach Boston und später nach Mailand verliefen weniger dramatisch als ihr erster Auslandsaufenthalt. „Ich war älter und wohnte nicht mehr auf dem Campus, aber die ersten Tage waren trotzdem aufregend – ich lernte Menschen aus aller Welt kennen und schloss schnell neue Freundschaften in den unterschiedlichsten Gruppen“, erzählt sie. Die Eingewöhnung in neue Städte und Kulturen war zwar herausfordernd, aber auch sehr bereichernd.
Wann immer es die Zeit erlaubt, unternimmt Prakhya gerne Wanderungen oder kurze Trekkingtouren, erkundet nahegelegene Städte oder reist durchs Land, sei es in den USA oder in Europa, um in verschiedene Kulturen einzutauchen.
Zukunftspläne
Prakhyas langfristiges Ziel ist es, in das Architekturbüro ihrer Familie, Genesis Planners, einzusteigen und durch die Erweiterung der Designvision, der Geschäftstätigkeit und der globalen Präsenz zum Wachstum des Unternehmens beizutragen. „Mit den Erfahrungen und Perspektiven, die ich im Laufe meines Studiums und meiner beruflichen Laufbahn gesammelt habe, plane ich, eine größere, strategischere Rolle zu übernehmen“, sagt sie.

Unterstützende Eltern
Prakhya wuchs in Hyderabad auf, wo sie die Oakridge International School besuchte. Ihr Elternhaus war eng mit der Architektur verbunden – beide sind Architekten und führen ihr eigenes Büro. Sportlich aktiv, spielte sie bis zum College Tennis im Wettkampf und genoss außerdem Schwimmen und Reiten. Ihre Eltern haben sie auf ihrem gesamten internationalen akademischen Weg stets unterstützt. „Sie haben mir während des gesamten Bewerbungsprozesses sehr geholfen“, sagt sie und fügt hinzu, dass sie sie immer auf dem Laufenden hält, egal wo auf der Welt sie sich gerade befindet.
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