Alina Fatima Khan: Die Teenagerin aus Hyderabad, die ihre Schweizer Schule bei der UN-Generalversammlung vertrat

Geschrieben von: Vikram Sharma

(Oktober 23, 2025) Als die 17-jährige Alina Fatima Khan letzten Monat den Saal der Generalversammlung im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York betrat, war sie von Ehrfurcht erfüllt. Die kraftvollen Reden der Staats- und Regierungschefs und die anschließenden lebhaften Diskussionen bestärkten sie in ihrem Entschluss, die Welt zu verändern.

Alina wurde in Hyderabad als Tochter von Dr. Nawab Mir Nasir Ali Khan, Förderer und Geschäftsführer von MAK Projects und Honorarkonsul von Kasachstan für Telangana und Andhra Pradesh, und Begum Meher Fatima Khan, einer Philanthropin, geboren. Sie wuchs in einer Familie auf, die Bildung, Kultur und den Dienst an der Gesellschaft schätzt.

Letzten Monat vertrat sie ihre Schweizer Schule, das Institut auf dem Rosenberg, bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNGA) 80 und die Klimawoche 2025 – ein entscheidender Moment, der ihrer Aussage nach ihre Leidenschaft für Nachhaltigkeit und globale Führung bekräftigt hat.

„Die Teilnahme an der Generalversammlung der Vereinten Nationen war wirklich beeindruckend. Es war eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde“, lächelt Alina im Gespräch mit Globaler Inder.

Alina Fatima Khan

Ein prägendes Erlebnis bei der UNGA

Alina wurde aufgrund ihrer akademischen Leistungen, ihres Führungspotenzials und ihres großen Interesses an globalen Themen wie Nachhaltigkeit und Innovation ausgewählt, ihre Schule zu vertreten. Sie führte Rosenbergs Delegation vom 19. bis 27. September 2025 nach New York.

Das Thema der diesjährigen Generaldebatte der UN-Generalversammlung – „Gemeinsam besser: 80 Jahre und mehr für Frieden, Entwicklung und Menschenrechte“ fand großen Anklang bei ihr. Für Alina ging es ihr sowohl darum, an den Sitzungen teilzunehmen, als auch darum, Diplomatie in Aktion zu erleben, junge Veränderer kennenzulernen und zu verstehen, wie sich Politik in Fortschritt umsetzen lässt.

Lernen an einer der weltweit führenden Schulen

Das Institut auf dem Rosenberg liegt in der malerischen Schweizer Stadt St. Gallen und ist für seinen innovationsorientierten Bildungsansatz bekannt. Alina kam 2024 an die Schule, angetan von der Mischung aus akademischer Exzellenz und globaler Vision.

Sie erinnert sich noch genau an ihren ersten Tag: die schneebedeckten Alpen in der Ferne, der ruhige Campus und der herzliche Empfang durch die Rosenberg-Gemeinschaft. „Obwohl ich anfangs nervös war, verlief der Übergang dank der fördernden Umgebung reibungslos“, erzählt sie. „Heute fühlt sich Rosenberg wirklich wie mein zweites Zuhause an – ein Ort, an dem ich mich akademisch, emotional und kulturell weiterentwickelt habe.“

Alina Fatima Khan

Eine ganzheitliche Ausbildung, die begeistert

Geleitet vom Glauben ihrer Eltern an eine ganzheitliche Bildung und globale Präsenz, schrieb sich Alina für das International Baccalaureate (IB) Diploma Programme ein und studierte neben Chemie, Wirtschaftswissenschaften und Spanisch B auch höhere Mathematik, Biologie und Englisch.

„Das IB-Programm fördert unser eigenständiges und kreatives Denken“, sagt sie. „Unsere Lehrer fördern die Neugier und helfen jedem Schüler, sein volles Potenzial auszuschöpfen.“

Die Philosophie der Schule Bildung jenseits von Lehrbüchern hat es ihr ermöglicht, ein breites Spektrum an Interessen zu erkunden, von Umweltwissenschaften bis hin zur Entwicklung von Führungsqualitäten und kreativem Ausdruck.

Entwicklung einer globalen Denkweise

Rosenbergs vielfältige Gemeinschaft mit Studierenden aus über 50 Ländern hat Alina dabei geholfen, eine globale Denkweise zu entwickeln. „Bevor wir uns für Rosenberg entschieden haben, haben wir uns mehrere Institutionen angesehen, aber diese hier stach durch ihren Fokus auf personalisiertes Lernen und innovationsorientierte Bildung hervor“, erklärt sie.

Die Schule integriert Unternehmertum, Nachhaltigkeit und Kunst in ihren Lehrplan und bereitet die Schüler darauf vor, Veränderungen voranzutreiben. Für Alina ist die Schule ein Ort, an dem Ideen auf Wirkung treffen und Diskussionen über Klimawandel, Gleichberechtigung und Innovation in reale Projekte umgesetzt werden.

Alina Fatima Khan

Gleichgewicht zwischen akademischem Lernen und Kreativität

Neben dem Studium findet Alina Ausgleich in der Malerei und beim Schach. Beide Aktivitäten, sagt sie, ermöglichen es ihr, Kreativität mit Strategie zu verbinden. „Kunst hilft mir, abzuschalten, während Schach mich zum kritischen Denken anregt. Sie halten mein Herz und meinen Verstand aktiv“, bemerkt sie.

Hyderabad-Wurzeln

 Alina verbrachte ihre ersten Jahre an der International School of Hyderabad, der sie den Aufbau ihrer akademischen Grundlagen zuschreibt. Ihre Mutter inspiriert sie weiterhin durch ihr philanthropisches Engagement – ​​sie fördert Bildung, Gesundheitsversorgung und Heiratshilfe für benachteiligte Bevölkerungsgruppen. „Ihr Mitgefühl und ihr Engagement, anderen zu helfen, haben meine Werte geprägt“, sagt Alina, die Englisch, Spanisch, Hindi, Telugu und Urdu spricht. „Meine Wurzeln erinnern mich daran, auf dem Boden zu bleiben und gleichzeitig große Träume zu haben.“

Ein Schritt in Richtung Weltbühne

Jedes Jahr nimmt das Institut auf dem Rosenberg am Weltwirtschaftsforum in Davos teil, wo Studierende mit führenden Persönlichkeiten aus aller Welt in Kontakt treten. Alina bereitet sich bereits auf das Forum 2026 vor. „Ich freue mich sehr darauf, die Perspektive junger Menschen auf Innovation, Nachhaltigkeit und die Zukunft der Bildung zu teilen“, sagt sie begeistert.

Alina Fatima Khan

Blick in die Zukunft

Alina plant ihr nächstes akademisches Kapitel und hofft, in den USA studieren zu können, wo sie sich auf internationale Beziehungen und globale Entwicklung konzentrieren wird. Ihr oberstes Ziel ist es, den von jungen Menschen vorangetriebenen Wandel zu fördern und weltweit einen bedeutenden Einfluss zu erzielen. „Junge Menschen können nicht nur die Zukunft sein. Wir müssen die Gegenwart mitgestalten“, sagt sie zuversichtlich.

Von Hyderabad nach St. Gallen und nun zu den Vereinten Nationen: Alina Fatima Khans Reise spiegelt eine Generation wider, die mit der Welt verbunden ist.

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